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Demo-Webseite: Firma, Programme und Kontaktdaten sind erfunden

Mustermann Biotech

Hüllen für Wirkstoffe, die allein nicht ankommen

Mustermann Biotech entwickelt Lipid-Nanopartikel: winzige Hüllen aus Fett, die mRNA durch den Körper tragen und in die richtigen Zellen bringen. Wählen Sie unten ein Programm und scrollen Sie, um zu sehen, was im Fläschchen passiert.

3D-Ansicht wird geladen

MB-3 Leber: Das am weitesten entwickelte Programm. Die Partikel nutzen den natürlichen Weg in die Leberzellen.

01 / Öffnen

Klar wie Wasser, voller Partikel

Im Fläschchen sieht die Lösung fast klar aus. Darin schweben Billionen Partikel, jedes rund hundert Nanometer groß und damit mehrere hundert Mal dünner als ein Haar.

02 / Aufbau

Vier Lipide bilden eine Hülle

Jedes Partikel schließt die mRNA in vier Sorten Fett ein. In der Animation hat jede Sorte ihre eigene Farbe.

  • Ionisierbares Lipid Bindet die mRNA und öffnet die Hülle später in der Zelle.
  • Phospholipid Gibt der Hülle ihre Form, ähnlich wie in einer Zellmembran.
  • Cholesterin Füllt die Lücken zwischen den anderen Lipiden und macht die Hülle stabil.
  • PEG-Lipid Sitzt außen, hält die Partikel klein und verhindert, dass sie verklumpen.

03 / Weg

Im Blut finden die Partikel ihr Ziel

Im Blut lagern sich körpereigene Eiweiße an die Hülle an. Bei der Leber ist es vor allem Apolipoprotein E: Leberzellen erkennen es und holen die Partikel zu sich. Für andere Gewebe braucht die Hülle andere Erkennungsmerkmale.

04 / Aufnahme

Die Zelle nimmt das Partikel auf

In vier Schritten gelangt die mRNA ins Zellinnere. Danach liest die Zelle sie ab und baut das Eiweiß, das darin beschrieben ist.

  1. Schritt 1 Andocken Das Partikel legt sich an die Zellmembran.
  2. Schritt 2 Umschließen Die Membran stülpt sich um das Partikel, ein Bläschen entsteht.
  3. Schritt 3 Ansäuern Im Bläschen sinkt der pH-Wert, das ionisierbare Lipid lädt sich auf.
  4. Schritt 4 Freisetzen Die Hülle öffnet sich, die mRNA gelangt ins Zellplasma.
Woran wir gerade arbeiten

Fünf Programme, ein Baukasten

Alle Programme nutzen dieselben vier Lipide. Was sich ändert, sind das Mischverhältnis und die Erkennungsmerkmale auf der Hülle. Die Programme dieser Demo sind erfunden.

  1. MB-1

    Lunge

    Partikel zum Einatmen, gedacht für die Zellen der Atemwege. Die Hülle muss den Vernebler unbeschadet überstehen.

    Formulierung
  2. MB-2

    Milz

    Partikel, die Immunzellen in der Milz erreichen sollen, etwa für Impfstoffe und Immuntherapien.

    Zellversuche
  3. MB-3

    Leber

    Das am weitesten entwickelte Programm. Die Partikel nutzen den natürlichen Weg über Apolipoprotein E in die Leberzellen.

    Präklinik
  4. MB-4

    Muskel

    Für die Spritze in den Muskel. Die Zellen bilden das Eiweiß direkt an der Einstichstelle.

    Zellversuche
  5. MB-5

    Knochenmark

    Hüllen mit Erkennungsmolekülen für Blutstammzellen. Noch offen ist, welches Molekül am besten bindet.

    Konzept

So entsteht ein Partikel

Vier Arbeitsschritte zwischen den Rohstoffen und dem gefüllten Fläschchen.

  1. Schritt 1

    Mischen

    Lipide in Ethanol und mRNA in einem sauren Puffer treffen in einem Mikrofluidik-Chip aufeinander. In Millisekunden lagern sich die Lipide um die mRNA.

  2. Schritt 2

    Reinigen

    Dialyse oder Tangentialfluss-Filtration entfernen das Ethanol und bringen den pH-Wert auf neutral.

  3. Schritt 3

    Messen

    Dynamische Lichtstreuung zeigt, wie groß die Partikel sind und wie einheitlich. Ein Fluoreszenztest misst, wie viel mRNA eingeschlossen ist.

  4. Schritt 4

    Abfüllen

    Steril filtriert, in Fläschchen abgefüllt und gekühlt oder tiefgefroren gelagert.

Sie haben einen Wirkstoff, der eine Hülle braucht?

Wir arbeiten mit Forschungsgruppen und Pharmaunternehmen zusammen: von der ersten Formulierung bis zu den Fläschchen für die Präklinik. Schreiben Sie uns, welchen Wirkstoff Sie transportieren wollen und in welches Gewebe.

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Mustermann Biotech
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